Klar zur Ernährungswende!

Photo by Nikita Sypko on Unsplash

Wie wir uns ernähren, wie wir Nahrung produzieren, transportieren und konsumieren, befeuert die Klimakrise – und so ist es höchste Zeit, andere Wege einzuschlagen. Oder besser gesagt: Alte Wege wieder neu zu denken.

Heutzutage kommt unser Essen aus allen Ecken der Welt und was vor den Toren unserer Städte geackert wird, wird häufig in die Welt geschickt – nicht weil das so besser wäre, sondern weil der Markt es so diktiert. Das war nicht immer so – und es sollte auch nicht mehr so sein. Denn dieser Umstand bedeutet zwar Vielfalt und Bequemlichkeit für die Verbraucher – aber eben auch ein Ernährungssystem mit vielen Verlierern – bei dem am Ende alle drauf zahlen.

Die derzeitigen Lieferketten unserer Nahrungsmittel verstärken in vielerlei Hinsicht die Klimakrise.

Um diese Missstand zu ändern wollen wir

die Nahrungsversorgung relokalisieren!

Doch wie? Wie gelingt der Schritt hin zu einer klimafreundlichen, resilienten und kilometerkurzen Nahrungsversorgung?

Klar ist, dass ein solch komplexer Wandel nicht von Einzelnen zu schaffen ist. Dazu braucht es viele Akteure. Vom Erzeuger über die Verteiler, Verarbeiter, Groß- und Einzelhändler und Verbraucher.

Unsere Idee ist es, in einem kreativen und gemeinsamen Prozess auszuloten, was möglich ist – und auszuprobieren, was wir erreichen können, wenn wir gemeinsame Wege auftun, unser Nahrung wieder lokal zu erzeugen, zu verarbeiten und zu genießen.

Zwei Schritte wollen wir dafür vorschlagen:

1. Einen regionalen Ernährungsgipfel, bei dem das gesamte System zusammen kommt.

Bei diesem Gipfel wollen wir die verschiedensten Akteure zusammenholen, um gemeinsam herauszufinden, was es an Initiativen und Bewegung gibt, was wir uns darüber hinaus vorstellen können, wenn wir kühne Ideen entwickeln, wollen Verbindungen knüpfen und Lösungen entwerfen, damit aus den Ideen Realität werden kann.

Dieser Ernährungsgipfel mündet in einen zweiten Schritt, bei dem die entstandenen Initiativen aufgehen und wachsen, dem ReLokalLab:

2. Das ReLokalLab, das die entstehenden Initiativen unterstützt.

Das ReLokalLab ist ein Ort und eine Institution. Hier sollen die beim Ernährungsgipfel identifizierten Möglichkeiten weiter untersucht und entwickelt werden. Die jeweiligen Akteure bekommen Unterstützung, um Prototypen zu starten und werden dabei von Experten und Sponsoren in ihrem Frühstadium begleitet. – bis sie auf eigenen Beinen stehen, bis aus Ideen Projekte, Unternehmen und Initiativen werden.

Klar zur Ernährungswende!

Wir glauben, dass durch solche lokalen Gipfel die Ernährungswende angeschoben werden kann – und suchen hierfür Akteure, Unternehmen, Organisationen, Initiativen, Sponsoren und Unterstützer, die diesen Weg gehen wollen – für Ihre Stadt und Ihre Region – und die wir darin begleiten und unterstützen können. Nehmen Sie Kontakt auf (zum Ende der Seite scrollen!), per Twitter, LinkedIn oder Mail.

Photo by Rebecca Georgia on Unsplash
first name / last name
e-mail adress
Your message!